Neue Webseite – Schon wieder?!

Ich habe es getan und bin wieder zurück auf WordPress umgestiegen. Bei dem zuvor eingesetzten System „Koken“ fehlten mir einfach einige Funktionen. Aber der Reihe nach….

Irgendwann Mitte 2012 entschloß ich mich zum Aufbau einer eigenen Webseite. Nach einer kurzen Recherche zum Thema Content Management Systeme fiel meine Wahl auf WordPress. Nach der Installation klickte ich ein Design zusammen und die ersten Fotos konnten online gestellt werden. Leider waren die Funktionen zur Fotoverwaltung in WordPress etwas eingeschränkt und auch das Einrichten hübscher Galerien sowie Slideshows machte den Einsatz von Plugins notwendig. Irgendwie nervig…

Über den Happyshooting Podcast bin ich dann im Frühjahr 2013 auf Koken aufmerksam geworden. Koken ist ein relativ junges Management System für Webseiten, dass speziell auf Fotografen ausgerichtet ist. Ich testete Koken und war begeistert. Gute Verwaltung von Fotos im Backend, ein paar schicke Designs und das alles kostenlos! Ich baute also meine Webseite um und setzte auf das neue System, obwohl es sich zu diesem Zeitpunkt noch in einer frühen Entwicklungsphase befand. Version 0.8 oder so. Verbunden war meine Entscheidung natürlich mit der Hoffnung auf eine schnelle Weiterentwicklung und viele coole neue Funktionen. Nüchtern betrachtet funktionierte Koken zwar gut, aber der Funktionsumfang war doch eher rudimentär.

Mit Ende des Jahres 2014 ist Koken bei Version 0.19 angekommen. Ich installierte zwar bis dahin immer fleißig alle Updates, aber in letzter Zeit nahm meine Unzufriedenheit und damit der Wunsch nach einer Alternativen Lösung zu. Einige Features wurden von Koken nachgereicht, andere nicht. Mir fehlten einfach ein paar Dinge. Dass ich nicht der einzige bin, der mit Koken inzwischen nicht mehr so glücklich ist, erfuhr ich wieder über den Happyshooting Podcast. Boris, einer der Moderatoren, berichtet über seine Erfahrungen und die Entscheidung sich von Koken zu trennen auf seinem Blog unter foto.nsonic.de. Unter seinem Artikel gibt es auch einige Kommentare, deren Autoren in die gleiche Richtung tendieren wie ich:

· Viele Funktionen sind an die Themes gebunden. Ein Wechsel des Designs ändert also die Funktionsweise der Seite grundlegend.

· Eine Suchfunktion fehlt komplett. Schade ist das besonders, wenn auch gebloggt und nicht nur Fotos gezeigt werden sollen.

· Suchmaschinenfreundliche Gestaltung, bspw. das Erstellen einer Sitemap, ist ein wahres Gefrickel.

· Eine sehr geringe Auswahl an Themes. Und das Selbermachen ist auch nicht so trivial, wie bei WordPress.

· Plugins gibt es leider auch wenige, die die gewünschten Funktionen eventuell zur Verfügung stellen könnten.

· Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Koken für eine reine Portfolio Seiten schon gut geeignet ist, aber für einen angeschlossenen Blog einfach zu wenig bietet.

Also muss etwas Neues Altes her. Zurück zu WordPress heist die Lösung; diesmal aber cleverer! WordPress soll nur für die Portfolios, die statischen Seiten und die Blogeinträge verantwortlich sein. Der Fotostream und die Reisealben liegen extern. Hierfür könnte man Koken weiter betreiben. Aber gleich zwei Management Systeme parallel pflegen und mit Updates versorgen? Eher nicht. Flickr bietet sich hier als gute Alternative an.

In diesem Sinne auf ein erfolgreiches Jahr 2015 mit einer neuen Struktur für den Webauftritt. Ich freue mich übrigens über Feedback und Verbesserungsvorschläge per Mail oder als Kommentar unter diesem Beitrag.

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